Wir mussten 238,78 Kilometer fahren , um von einem "echten" Präsidenten
empfangen zu werden. Wir, das waren Gudrun Hesse, Sigrid Hebbel,
Christel Dorando und Renate Rinn, die sich auf den Weg nach Freiburg
machten,um gegen den FTC das Relegationsspiel auszutragen.

Auch derTennisvorsitzende ließ es sich nicht nehmen, uns mit freundlichen Worten
(Tennis hält fit, Tennis hält jung, Tennis macht schön - ob er uns damit
meinte? ) willkommen zu heißen.Nach kurzem Foto-shooting ging es auf
vier Plätzen gleichzeitig los.
Siggi hatte trotz heftiger Gegenwehr und enormen läuferischen Einsatzes
gegen eine hervorragend spielende Gegnerin keine Chance, Christel fühlte
sich "wie unter Drogen" (Schmerzmitteleinnahme wegen
Rotationsmanschettenrisses) und unterlag ihrer Gegnerin ebenfalls in
zwei Sätzen. Auch Gudrun und Renate taten sich schwer, konnten aber
jeweils den Match tie-break für sich entscheiden.. So waren wir in den
Matches ausgeglichen,aber nicht in den Spielen. Das bedeutete für
uns,dass beide Doppel gewonnen werden mussten.Wir entschieden uns für
die Aufstellung Hesse/ Hebbel und Dorando/ Rinn. Doch uns erging es wie
unseren Damen im Fußballspiel Deutschland gegen Japan in den
Verlängerung - im Match tie-break unterlagen beide Doppel knapp den
Freiburgerinnen.Rictig traurig über diesen Spielverlauf waren wir
nicht,denn ein Sieg hätte den Wettkampf um die Deutsche Meisterschaft
bedeutet. Doch zur Zeit sind wir nicht in der Lage, mit einer fitten
Mannschaft anzutreten.
Mit Sekt und einem guten Abendesssen verabschiedet traten vier, mit
ihren Leistungen zufriedene Spielerinnen um 20 Uhr die Rückreise an.
Zumindest konnten wir einer auf dem Papier wesentlich stärker
eingeschätzten Mannschaft (LK 7,8,10,11 gegen LK 9,11,12,13) lange Zeit
Paroli bieten - und mit ein wenig Glück ....