Nach der großen, von fortschreitendem Alter diktierten Neuordnung der Mannschaften für die Saison 2011 ist von drei 65-iger Mannschaften in der Saison 2010 mit Müh' und Not noch eine 65-iger Mannschaft übriggeblieben.

Den harten Kern dieser Mannschaft bildeten Kurt Fürst, Klaus Kerski, Bernd Schilling und Fritsch Hesse, wobei Bernd sich als Dauerleihgabe der in 2011 neu gebildeten 70-iger Mannschaften zur Verfügung stellte.

Ergänzt wurde dieses Stammkader durch einen Einsatz im Doppel vom Mitt-70-iger Ölle Müller, vom Neu-70-iger Horst Ehatt in einem Einzel und in einem Doppel, sowie vom Neu-70-iger Günter Schopper in einem Doppel.

Unser Ziel war, in einer Gruppe mit 6 Mannschaften mindestens den 3. Platz zu erreichen, um im nächsten Jahr wieder in der Hessenliga aufschlagen zu können. Wir haben das Ziel erreicht! Alle haben dazu beigetragen, dennoch verdienen einige eine ausdrückliche Erwähnung.

Da ist zunächst Klaus Kerski, der mit fast brutaler Konsequenz keinem seiner Gegner eine Chance lies und als einziger kein Einzel verloren hat.

Zu nennen sind die Helden von Bad Hersfeld, Fritsch Hesse und Kurt Fürst, die im Doppel den Match-Tiebreak nach einem 4:8 Rückstand noch mit 10:8 gewinnen konnten und damit das 7:7 Unentschieden sicherten. Auf der dann unbeschwerten Rückfahrt von Bad Hersfeld verklärte sich dieses Ergebnis zu  einem Beinahe-Sieg.
Auch am 2. Beinahe-Sieg war Fritsch maßgeblich beteiligt. Mit kaltem Blut siegte er in seinem Einzel im Match-Tiebreak  mit 16:14, was uns letztlich das Unentschieden gegen Eschborn rettete. Fortan darf sich Fritsch "Sieger von Eschborn" nennen.

Bernd vollbrachte sein Meisterstück in der Begegnung gegen Baunatal, wo er dem Gegner den zweiten Satz im Tiebreak abnahm, um dann im Match-Tiebreak mit 10:8 endgültig zu triumphieren. Ihm das Epitheton (= Beiwort, Anm. vom Admin) "Master of Tiebreak" zu verleihen ist sicher nicht übertrieben. Mit diesem Ergebnis hatte Bernd den Gegner derartig demoralisiert, dass auch Fritsch und Kurt im zweiten Doppel davon profitierten und damit den 1. Sieg sicherstellen konnten.

Der Tabellenstand vor dem letzten Spiel gegen Schwalmstadt-Treysa machte deutlich: Ein Sieg reicht für den Klassenerhalt. Hier half uns die Anleihe bei den Alt-65-igern bzw. Neu-70-igern Horst Ehatt und Günter Schopper, die in gewohnt routinierter Manier ein Einzel und ein Doppel zu dem dann deutlichen Gesamtsieg von 12:2 beisteuerten.

 lächelnd Das Saisonziel, der Klassenerhalt in der Hessenliga war erreicht! lächelnd