TEC Darmstadt 1:2 (1:0) HLC RW München

 Mit der Einweihung des neuen, blauen Kunstrasen auf der Anlage des TECs, sollte der erste Dreipunktgewinn gelingen. Nach vielversprechenden Leistungen in den letzten beiden Spielen schien dies möglich, um endlich Boden im Abstiegskampf gut zu machen.

Trotz der langen Anreise der Gäste aus München kamen diese besser ins Spiel. Der TEC wirkte in den ersten Minuten passiv und unsicher, doch das legte sich nachdem sie zu mehreren guten Aktionen vor dem Münchner Tor kamen. In dieser Phase hatten die Hausherren das Spiel sehr gut im Griff und ließen defensiv nur wenige Aktionen der Münchner zu. Offensiv, teilweise zu harmlos konnten die Hessen erst durch eine Strafecke, geschossen von Fritz Grosspietsch in Führung gehen. Die Münchner versuchten immer wieder mit langen Schlenzbällen gefährlich vor das Darmstädter Tor zu gelangen, wurden aber meist von der wachen Darmstädter Abwehr daran gehindert. So gelang es den 1. Herren vom TEC die Führung mit in die Halbzeit zu nehmen.

 Die zweite Halbzeit begann, wie die erste geendet hatte. Der TEC hatte das Spiel soweit im Griff und konnte auch eine zweite Strafecke im Netz der Gäste unterbringen. Gezählt hat diese allerdings nicht, da sie nicht regelkonform außerhalb des Schusskreises gestoppt wurde.

Das bis dahin ruhige Spiel wurde zunehmend hitziger, wodurch es zu mehreren Zeitstrafen auf beiden Seiten kam. Nachdem die Münchner nach einem gut ausgespielten Konter den Ausgleich erzielten, war die Ruhe im Spiel völlig verflogen. Es herrschte ein offener Schlagabtausch, mit vielen langen Schlenzbällen. Das führte zu mehreren Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Das Spiel der TEC Herren wurde zunehmend hektischer.

Der Schlussmoment gehörte nochmal den Münchnern, die ihre Schlussecke zum 1:2 Endstand verwandelten.

Für die Gastgeber wäre hier mit etwas mehr Glück und einer besseren Chancenverwertung deutlich mehr drin gewesen, dementsprechend saß der Frust bei den Hessen tief. Nun gilt es die Hinrunde abzuhacken und den Fokus auf den Klassenerhalt zu legen.  

  Kader: Florentiner Fischer (TW), David Leuschner (ETW) - David Seinen, Fritz Grosspietsch, Tim Weis, Philipp Kirnberger, Hanno Helming, Henrik Schwarzinger, Lars Holland, Tizian Burger, Philipp Jeske, Jasper Heiland, Julius Liessem, Marius Wassermeyer, Philipp Krämer, Ole Heiland, Thorben Burmeister,